Der Laptop

Zunehmend ließ mich mein laptop im Stich in den letzten Monaten. Mitten in den wichtigsten Blogaktionen schaltete er sich ab. 

Also wieder einschalten und hochfahren. Dank win 10 geht es etwas schneller als früher und kaum hatte sich wieder alles aufgebaut, war das Internet wieder offen, ging er wieder aus.

Der „Leidensdruck“ wurde mit 5 bis 6 mal dieser Aktionen pro Abend, recht hoch und ich verlor die Geduld. Was ist zu tun?

Ich konnte mit dem smartphone suchen, einer echten Erleichterung in diesem Fall, und kam zunächst auf Festplattenspeichererweiterung (kommt demnächst auf meinen Plan) 

Schließlich stieß ich auf Überhitzung und dachte „ja, das kann sein. Läppi steht immer auf der geliebten Wolldecke und ist ganz ordentlich heiß beim Arbeiten“

Es wurde weiter gegoogelt und es gab nur eine Möglichkeit: auseinanderschrauben und den Kühler reinigen. Gleichzeitig sollte auch Wärmeleitpaste entsprechend Erhitzung verhindern.

Ich ging ans Werk

Es war genauso anstrengend wie es aussieht und dauerte mehrere Tage. Denn erstens musste ich mich trauen und zweitens gut vorbereiten. Und Hektik gehört nunmal gar nicht dazu.

Also: tief atmen!

Da ich bereits den Bildschirm und die Tastatur in der Vergangenheit schon einmal ausgetauscht hatte, war ich vielleicht etwas gelassener. Dennoch war vor dieser Sache diesmal eine gehörige Portion Respekt von mir dabei. Das war auch gut so, wer weiß wie es sonst geendet wäre. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich mehrmals mit dem „Skelett“ beim Fachmann.

Jedenfalls bin ich jetzt wirklich dem Internet dankbar, ein paar youtubeVideos und Blogs, die mir als Hilfe dienten.

Und ja, es funktioniert! 

Mein Läppi macht wieder was er soll und geht tatsächlich nicht mehr einfach aus. Es funktioniert! Eine Reparatur in der Werkstatt meines Vertrauens hätte sich nämlich kaum gelohnt.

Aber: wo gehören die 4 übrig gebliebenen Schrauben hin? 😂

Und,ja: ich habe über den Tellerrand gesehen. 

Die Welt in wordpress 

Eigentlich, seit ich hier bin, „arbeite“ ich sozusagen an „meinem“ Outfit.
Vor allem das sog. theme ist für mich der Haken.

Welches nehme ich denn nun?

So bastele ich oft vor mich hin, weil mir da die Schrift zu grell ist oder dort zu wenig „tuning“ möglich ist. Alles zu bunt aussieht oder oder oder

Kostenlos soll es sein, ich blogge ja „just for fun“. Immerhin steht das schon einmal fest.

und einen header möchte ich. Aber sonst schwamm ich still im Ozean der wordpressthemes und wurde von der Vielfalt fast erschlagen.

Nein nein, ich finde es gut, dass es für die vielen Arten von Blogs unterschiedliche themes gibt und man trotzdem einfach noch daran basteln kann, um sie sich anzupassen

aber das dauerte, bis ich entschieden hatte welches das richtige ist.

Es dauert auch, weil eben nicht alles sofort sitzt, auch weil die Erfahrung noch fehlt.
Kürzlich war es die Wahl des icons.

Da ist man eine Zeit in der realen Welt gefangen, muss Dinge und Fragen des Lebens lösen und kommt zurück zu wordpress und zack ist der header weg.

Ich habe keine Idee warum, aber er war weg.

Große Aufregung, denn „wie sieht das denn aus?“ und wenn man schon einmal dabei ist: Was ist das denn für ein icon? Das geht ja gar nicht!
Und die Links meiner Kommentare verweisen nicht in meinem Blog, sie verlinkten nicht auf meinen Blog. Wieso eigentlich? Ganz einfach, ich hatte den Namen geändert, ohne die Konsequenzen zu kennen.

und so habe ich gebastelt, fotografiert und bearbeitet.
Und wenn ich jetzt schon dabei bin, dann belasse ich nach stundenlangem Suchen doch lieber das alte theme, verändere ein paar Einstellungen, passe also einfach nur an.

und ja, es ist ok so.

Warum eigentlich nicht gleich? Stundenlanges Suchen, im Grund für fast nichts.

weil Übung den Meister macht und weil wordpress eben eine riesige Vielfalt an Gestaltung bietet.

Danke dafür!

(Aber bei dem ganzen Gebastel: kein Mensch weiß mehr wie es vorher aussah. Ach egal, Hauptsache es hat Spaß gemacht! )

Es menschelt

Gestern, nach einem langen arbeitsreichen Tag und vieler Grübeleien, nötig oder unnötig, machte ich mich in der Dämmerung auf den Weg zu einer kleinen Runde an der Luft.

Schön wars. Klarer Himmel und eingefrorener See und herrliche Farben der Abenddämmerung. Ich ging fröhlich vor mich hin und sah einen warm eingepackten Mann. Es sah so aus, als würde er mit einer schwarzen Katze sprechen, die etwas hinter ihm herging.

„Das kann ja gar nicht sein, eine Katze in freier Wildbahn bei einem Menschen und sie läuft nicht weg! Das kann gar nicht sein…oder?“ dachte ich. Aber Katze am Waldrand, hm, das arme Tier, vielleicht ein Streuner.

Egal: Frag ich ihn halt

„Ist das Ihre Katze?“

„I don’t understand, sorry“

(Ich grabe im Schulenglisch)

„Is this your Cat?“ ( könnte ja sein)

„Oh yes, we are living in the Wohnmobilhafen (hat er wirklich gesagt, weil Eigenname)  and we are going for a walk“

„That is wonderfull and what a nice cat“

„Thank you, he wait a moment and look in the face and than he comes“

Und tatsächlich, die Katze die irgendwie wie ein Hund spazieren ging…kam.

Mit einem kleinen Bogen um mich herum, aber immerhin. Sie ging an mir vorbei (zu „Herrchen“?) -Katzen haben keine „Herrchen“. Nein, sie hat aber anscheinend trotzdem entschieden, dass sie diesem Menschen wirklich nahe ist.

Ich bedankte mich für das freundliche Gespräch und jeder zog weiter. Die beiden gingen zur Wiese und ich Richtung Wald.

Hachja, tolle Sachen gibts, Katzen sind wirklich zu allem fähig. Was für herrliche Tiere.

Und nein, hier ist kein Tierblog, aber manchmal greift eins ins andere.

Sind Kompromisse nur „faul“ ?

Wenn ich es einfach nur nach dem Wort nehme und damit die doppelte Bedeutung ,bedeutet „faul“, dass ein Kompromiss die einfachste Lösung sein kann oder aber die bequemste.

Aber auch weil es keine „echte“ Lösung ist. Allerdings finde ich das sehr eng betrachtet

Ich kann für mich sagen, dass Kompromisse erst einmal grundsätzlich nicht in meinem Fokus stehen. Ich suche immer „die Lösung“.  Aber sucht die nicht jeder?

Und wenn nun die Lösung, zum Beispiel, einfach unbezahlbar oder unerreichbar zu sein scheint, muss sie irgendwie her, denn aufgeben ist doch irgendwie verschwendete Zeit. Man hätte diese ganze Lösungssuche dann auch vorher sein lassen können.

Und da greift der Kompromiss.

Dieser ist keineswegs der einfachste Weg, auch oft lange recherchiert, aber eben einfach günstiger und oftmals wirklich nicht schlecht.

Wieso kam ich nicht gleich drauf?

Und der Kompromiss ist damit weder „faul“ noch „faul“

Frostig

Ich fand es zu Beginn des Jahres 2017 frostig, um nicht zu sagen: „es war kalt“ Und das nicht zu knapp.

Mich stört an dieser Jahreszeit, dass ich ewig zu brauchen scheine, um mich warm einzupacken und das nach gefühlten Minuten meine Ohren abzufrieren scheinen. Trotz Mütze, Schal und Handschuhe.

Aber; es sieht doch irgendwie schön aus. Die Natur wirkt ein wenig wie verzaubert.

Hallo, wohnt hier jemand?

Eigentlich muss man nur ein wenig mit offenen Augen losgehen. 

Und dann findet man so allerlei interessantes, wo Menschen sich irgendwie kreativ beschäftigen, der Natur etwas wiedergeben und vielleicht nicht einmal wirklich damit rechnen ein Publikum zu finden.

Mit diesen Gedanken gehe ich seit einigen Jahren im Wald spazieren oder man kann auch sagen: wandern.

Irgendwie immer ein wenig auf der Suche, ob sich wieder etwas liebevolles findet. Mittlerweile haben sich einige Fotos von Kunstwerken aus der „freien Wildbahn“ gesammelt. Mir kommt es immer wie ein Stück Verbundenheit vor. 

So etwa wie: ich war hier und zeige euch, das es schön hier ist.

Hach ja, ich sage danke an all die Künstler.

Heute zeige ich euch das Wichtelheim. Es wird immer wieder liebevoll renoviert und neuerdings gibt es sogar einen Vorgarten. Ich hoffe Familie Wichtel fühlt sich wohl 😉 

Und das ohne den Baum zu beschädigen.

Schaut:

Schönreden war gestern

Ich habe neuerdings ein Fitnessarmband.

Der Hintergrund für den Kauf eines Fitnesstrackers war für mich, dass ich einfach realistisch sehen wollte wieviel ich mich täglich tatsächlich bewege.

In meinem Bürojob, ich ahnte es, ist es damit nicht weit her. Die harten Fakten zeigte mir aber erst der Tracker. Tatsache gegen schönreden.

Mehrmals in der Woche joggen, einmal in der Woche stundenlang walken,  und etwas Fitnesstraining ist doch mehr als der Durchschnitt an Sport macht.

Nun, das stimmt vielleicht, aber wenn ich täglich keine 5000 Schritte machen kann, wenn ich arbeite und einfach zu wenig Schlaf bekomme, weil ich zu früh raus muss, ist es dann ein Wunder, wenn es an manchem hapert? An Ausdauer und Fitness zum Beispiel?

Immerhin sind die „Nicht“-Sportintervalle dann nämlich ganz anders zu betrachten. Das Körpergewicht kann ich nicht halten, wenn ich genauso esse wie mit Sport und ausreichend Schlaf ist essentiell.

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Das Fitnessarmband ist jetzt einfach nur ein neutraler Blick in die Fakten. Klar ich hätte auch schriftlich einen Kalender führen können, aber mir ging es um eine neutrale Aufzeichnung.

Die habe ich jetzt und unterhaltsam, dank entsprechender App ist es auch noch.

Ich schlafe und bewege mich, laut Tracker, tatsächlich zu wenig und wenn ich keine Lust auf Sport habe erst recht. Also ist ein regelmäßiger täglicher Spaziergang minimale Pflicht, falls sonst kein anderer Sport anliegt oder zeitlich nicht möglich ist.

Als weiteres Hilfsmittel nutze ich  noch einen Routentracker für mein Handy. Ich möchte wissen: was laufe ich tatsächlich? Wie lang ist die Strecke und in welcher Zeit lege ich sie zurück? Ich ahne,dass ich es mir schöngeredet habe bisher, ich bin jedenfalls gespannt was dabei herauskommt.

Mein Handy wollte ich nie mitnehmen, zu schwer, zu lästig! Einfach nervig.

Es kommt jetzt in meine extra Armtasche und zeichnet dann für mich auf.

 

Schönreden war gestern 🙂