Was ist wirklich wichtig?

Stationen im Leben verändern oft unsere Lebenssituation, erfordern ein Umdenken und manchmal sogar eine radikale Veränderung, die man nie für möglich hielt und auf den ersten Blick meist auch nicht will.

Ich möchte gar nicht einmal so sehr auf den Grund dessen eingehen, was bei mir ein absolutes Umdenken notwendig machte. Mir geht es eher darum festzuhalten, das nichts in Stein gemeißelt ist und dass dies nicht unbedingt schlecht sein muss.
Für mich war früher Sicherheit alles. Umfeld, Freunde, Familie, Beruf, egal was. Es sollte nur bloss alles so sein wie immer. 
Da wusste ich wo es lang geht, da kannte ich mich aus und sah auch darin nur die Möglichkeit der Erweiterung.

Welcher Erweiterung eigentlich? Heute frage ich mich was genau diese vermeintliche Sicherheit des Gewohnten einem bietet.
Ist es nicht letztlich die Gefahr zu verharren, unbeweglich zu werden? Liegt nicht Bequemlichkeit rasch in der Luft und Übersättigung?

Überrascht hat mich die Aussage einiger schlauer Leute, die mir zu Ohren kam und mich aufhorchen ließ:
Sicherheit ist nicht gut für uns, sie ist auch unnötig. Wir, die Menschen brauchen den Wandel, müssen unsere Möglichkeiten finden, sehen was wir schaffen können. Sicherheit sind nur wir selbst in uns.

Was man alles erreichen kann, wenn man lernt das nur der Wandel unsere Kräfte stärkt und unser Selbstvertrauen in uns selbst vergrößert. 

Nun gut, bei äußeren Umständen materieller Natur, die uns umgeben, wie Wohnung, Beruf usw. ist das sicher so.
Man kann sich auf geänderte Umstände einstellen. Ein Umzug zum Beispiel bietet neuen Gestaltungsraum, eine neue Arbeitsstelle vielleicht ein besseres Arbeitsgebiet, eins das uns vielleicht mehr interessiert.

Aber wie ist es bei den Dingen persönlicher Natur? Und was ist, wenn es keine positive Veränderung ist?

Ich denke man sollte begreifen, dass man einfach alles kann.
Manchmal muss man auch alte Träume vergessen und neuen Platz machen. Aber man kann es. Es hilft nichts, es verunsichert zuerst vielleicht, aber letztlich ist das Ziel nur Wachstum, wie es mir scheint.

Damit wirft einen auch Unvorhergesehenes nicht langfristig aus der Bahn.

Das ist weder oberflächlich, noch einfach. Es ist aber der Weg natürliche Veränderung anzunehmen. Sich selbst weiterzuentwickeln und seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

Mittlerweile glaube ich auch selbst, dass Sicherheit nicht in Äusserem besteht, sondern in uns selbst, im Vertrauen an die eigene Stärke. Man kann sich jederzeit auf Veränderungen einstellen.
Und damit kann man den Fokus auf anderes legen, vielleicht auch auf das, was wirklich wichtig ist

Weil man es eben einfach kann!

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